3 neue Vereinsrekorde beim Herbstmeeting in Oberhausen

Der Reeser Schwimmclub war diesmal mit einer vergleichsweise kleinen Mannschaft beim 6. Oberhausener Herbstmeeting vertreten. Nach 7 Wochen Abstinenz im heimischen neuen Reeser Hallenbad fällt es den Verantwortlichen immer schwerer alle Wettkampfschwimmer zu erreichen oder gar zum Wettkampf zu motivieren. Dennoch scheinen Einzelne die aktuelle Situation gut kompensieren zu können. So wurde Jessica Szoltysek über 100 m Brust erste im Jahrgang 2005 in einer Zeit von 1:35,9 min. Eine deutliche Steigerung ihrer persönlichen Bestleistung. Maren Plocek (Jg. 2005), Marie Köster (Jg. 2001), Emily Pintzke (Jg. 2002) schafften ebenfalls jeweils ihre bisherigen Zeiten über die gleiche Strecke zu unterbieten. Lisa Verhoeven (Jg. 1991) war mit der Zeit von 1:15,6 min. Gesamtbeste des Wettbewerbs über 100 m Brust mit 102 Teilnehmerinnen. Bei den männlichen Schwimmern waren insbesondere Philipp-Marek Derith (Jg. 2002) in der Zeit von 1:45,0 min. und Bernd Berresheim (Jg. 1994) (1:11,6 min.) mit jeweils dem 3. Platz über 100 m Brust erfolgreich.

Für die meisten Schwimmer sind die 100 m Freistil von besonderem Reiz. Mit deutlichem Abstand erlaubt dieser Schwimmstil die höchsten Geschwindigkeiten im Becken. Etwas Besonderes ist es, wenn hier eine Schwimmerin die Schallmauer von 1:10,00 min. unterschreitet. Dieses Kunststück schaffte Emily Pintzke erstmals mit 1:09,7 min. und stieg damit nicht zuletzt zu den schnellsten Reeser Schwimmerinnen auf. Das starke Umfeld in Rees, gerade auf dieser Strecke, dokumentiert ebenfalls Marie Köster. In 1:11,8 min. fehlen ihr nur noch knapp zwei Sekunden, um damit in den erlauchten Kreis einzutauchen. Über 100 m Freistil ging auch Lisa Verhoeven an den Start. Mit einer 0:59,7 min. lag sie gerade mal 2 Zehntel über ihre Bestleistung. Mit ihrem dritten Platz war sie dennoch hoch zufrieden, zumal ihre Konkurrenz eben nur diese 2 Zehntel und damit gerade mal ein Wimpernschlag schneller war als sie.

 

Die 100 m Freistil gehören für Bernd Berresheim ebenfalls zur ersten Schwimmlage. Mit 0:58,0 min. unterstreicht er hier, dass er sich in ausgezeichneter Verfassung befindet.  Phil Jonas Westerhoff (Jg. 2005), Philipp-Marek Derith und Samuel Termath (Jg. 1999) waren zudem in ihren Jahrgängen über die gleiche Strecke ebenfalls erfolgreich unterwegs. Ungeliebter sind die 200 m Strecken bei den Reeser Schwimmern. Umso bemerkenswerter war die stilistisch saubere Leistung durch Michael Monser (Jg. 2003) über die 200 m Rücken. Allein bei seiner Zwischenzeit von 1:24,00 min. unterbot er seine 100 m Bestzeit. Mit schließlich 2:53,5 min. war er dann hoch zufrieden.   

Am Sonntag wurde die Mannschaft dann durch weitere Schwimmer verstärkt. Spannende 200 m Lagenrennen lieferten sich neben Antonia (Jg. 2003) (3:05,9 min.) und Emily Pintzke (3:07,33 min.) auch Michael Monser (Jg. 2003) (3:05,33 min.), Lisa Verhoeven (2:35,00 min.), Samuel Termath und Maja Lodewick (Jg. 2004). Bernd Berresheim freute sich nach dem Anschlag, dass er den Vereinsrekord über 200 m Lagen um 4 Sek. verbessern konnte. Nach 2:25,8 min. blieb die Uhr für ihn stehen. 

Laura Tepaß (Jg. 2004) und Maren Plocek (Jg. 2005) gingen neben den 100 Rücken auch über die 200 m Brust an den Start. Michael Monser (Jg. 2003) schaffte über die 100 m Rücken in einer Zeit von 1:23:8 min. ebenfalls eine neue persönliche Bestzeit aufzustellen.  Am Ende des Wettkampfes freute sich die gesamte Mannschaft, dass neben den vielen persönlichen Bestleistungen auch wieder 3 neue Vereinsrekorde aufgestellt wurden. Dabei setzte dieses Mal neben Lisa Verhoeven besonders Bernd Berresheim mit gleich 2 Rekorden die Highlights des Wochenendes. 

Zu erwähnen sind neben den treuen Eltern, die z. Zt. fast wöchentlich die Schwimmer begleiten, auch die Kampfrichter Ruth Berresheim, Marco Dahmen, Laurenz Lensing, Benedikt Tiggelbeck und Luzia Uebbing die Aktiven an diesem Wochenende unterstützten.

Die Reeser Schwimmer hoffen jetzt, dass bald das neue Bad den Betrieb wieder aufnimmt, um sich für die nächsten Wettkämpfe in Wesel und Bocholt im eigenen Becken vorbereiten zu können.