Freibad unverzichtbar für eine lebendige attraktive Stadt

Das Freibad ist vom Aus bedroht, wie der Presseartikel  in der vergangenen Woche die Reeser Bevölkerung informierte. Über 40 Jahre ist das Freibad ein fester Bestandteil für die Reeser Familien, Kinder, Jugendliche und Erwachsene, und Vereine wie den Reeser Schwimmclub, die DLRG und die BSG Rees gewesen, die dort über Jahrzehnte schöne Sommer- und Ferientage verbrachten und ihr Training absolvieren konnten. Auch viele Besucher von außerhalb nutzen das Bad gerne, da es hier im Umkreis ein Alleinstellungsmerkmal hat, denn die Bäder im weiteren Umkreis sind oft nur Teile eines Spaßbades und entsprechend teuer für eine Tagesnutzung (z.B. Bocholt, Emmerich).

Auf der Agenda 25 hat der Rat der Stadt Rees beschlossen (nachzulesen auf der homepage der Stadt www.stadt-rees.de unter Strategische Ziele), dass wesentliches Ziel die Ausrichtung auf junge Familien, um der älter werdenden Bevölkerung  (Demographie) entgegen zu wirken. Rees muss für junge Familien attraktiv werden und bleiben. Dazu zählen u.a. auch Sportstätten, Vereinskultur und Schulen. 

Wenn dieses Ziel nicht konsequent verfolgt wird, droht eine Überalterung der Stadt, mit tiefgreifenden Folgen für die Standortsicherheit von Kindergärten, Schulen,  Einzelhandel und Gastronomie, die eine  lebendigen Stadt ausmacht. Schwimmen ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Bildungsauftrages, den die Verantwortlichen im Blick haben müssen.

Wir machen uns stark für die Erhaltung des Reeser Freibades und werden versuchen, die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung davon zu überzeugen.