Trainingslager Verden 2026

In der ersten Ferienwoche war es so weit und es ging für knapp 30 Reeser Schwimmer ins Trainingslager nach Verden.


Voll bepackt und mit viel Vorfreude auf die anstehende Woche ging es sonntags los.
In der Jugendherberge angekommen wurde der restliche Tag genutzt, um auszupacken, anzukommen und die Umgebung zu erkunden. Abends gab es dann die erste „Überraschung“. In Teamarbeit mussten alle Schwimmer ein Rätsel lösen, um ein mysteriöses Paket zu öffnen. Der Inhalt entpuppte sich als Gruppen-T-Shirts, die extra für das Trainingslager angefertigt worden waren.
Mit noch besserer Laune ging es dann zurück auf die Zimmer, um genügend Kraft zu tanken für die anstehenden Trainingseinheiten im Wasser. Denn es warteten 15,5 Stunden Wasserzeit innerhalb von fünf Tagen auf die Aktiven.
Aufgeteilt in Früh- und Abendtrainings wurde so täglich der kurze Weg ins Schwimmbad als Gruppe zurückgelegt, um gemeinsam an Technik und Ausdauer zu arbeiten. Besonders das Techniktraining konnte in der Woche auf ein völlig neues Niveau gehoben werden. Durch Videoanalysen wurde den Schwimmern ein individuelles Feedback ermöglicht, sodass deren Schwimmstil so gezielt und professionell wie nie zuvor verändert und weiterentwickelt werden konnte.
Doch neben dem vielen harten Training durfte natürlich auch der Spaß nicht zu kurz kommen. Ein Highlight war dabei die Möglichkeit jeden Morgen nach dem Training rutschen zu gehen, sowie den 1- und 3-Meter-Sprungturm zu benutzen. Zusätzlich hat das fünfköpfige Betreuerteam einige tolle Aktivitäten geplant, die nicht nur stets die Stimmung verbesserten, sondern auch dafür sorgten, dass das Team immer enger zusammenrückte.
Neben lustigen Challenges im Wasser gab es so auch täglich ein „Mittagsprogramm“, das die trainingsfreie Zeit nicht einfach nur überbrückte, sondern allen Beteiligten viel Freude schenkte.
So wurde beim „Chaosspiel“ das gesamte Gelände der Jugendherberge unter die Lupe genommen und amüsante Aufgaben in Gruppen gelöst. Bei der Stadtrallye wurden auch außerhalb des Wassers ordentlich Kilometer gesammelt und Wissen über die „Berühmtheiten“ aus Verden erworben. Trotz der Kälte ist die gesamte Stadt abgelaufen worden und es hat sich einmal mehr gezeigt, dass Zusammenarbeit etwas ist, das bei den Schwimmern besonders großgeschrieben wird. Diesen Teamgeist hat es auch bei einer weiteren Aktivität gebraucht, denn auch Basketball und Fußball wurden gespielt. Und da es für einige nie genug Wasser sein kann, bestand sogar die Möglichkeit in der Freizeit ins Schwimmbad zu gehen, um einfach einmal zu „planschen“.
Die gesamte Woche über wurden zudem auch die Angebote der Jugendherberge ausgiebig genossen. Fast immer fand man Teile der Gruppe im Gemeinschaftsraum bei Gesellschaftsspielen oder draußen bei Basketball-, Fußball- oder Tischtennispartien.
So vergingen die Tage für alle viel zu schnell und als plötzlich wieder gepackt werden musste, wollte keiner wirklich gehen.
Was bleibt, sind Erinnerungen an unvergessliche Momente, intensive Trainings und das Gefühl etwas Besonderes erlebt zu haben.