NRW-Meisterschaft in der Schwimmoper in Wuppertal

Michael Monser belegte den 3. Platz bei der NRW-Meisterschaft in der Jahrgangswertung
Erwartungsgemäß hatten die Schwimmer des RSC mit den Finalläufen bei den NRW-Meisterschaften, in der Schwimmoper in Wuppertal, nichts zu tun. 15 Einzelstarts und 3 Staffeln standen für die Reeser dennoch auf dem Programm. Michael Monser (Jg. 2003) und Antonia Pintzke (Jg. 03) hatten mit 5 und 6 Einzelstarts die meisten Starts zu bewältigen. Laurent Schönau (Jg. 1998) und Emily Pintzke (Jg. 02) komplettierten die Staffeln. Marit Wocknitz (Jg. 05) und Maya Lodewick (Jg. 04) starteten ebenfalls jeweils bei 2 Einzelstarts.

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RSC Damen-Staffel für NRW-Meisterschaft qualifiziert

Wenn Marco Dahmen in seiner Funktion als Trainer und Technischer Leiter vom Reeser Schwimmclub spricht, entstehen vor dem inneren Auge seiner Zuhörer Bilder athletischer Sportler. Seine Fahrt nach Essen zu den diesjährigen Bezirksmeisterschaften bestätigte ihn in seiner Darstellung. Einer der Sportler von denen Dahmen spricht ist Michael Monser, dem es auch auf der 25 m Kurzbahn in Essen gelang erneut 2 Vereinsrekorde aufzustellen. Trotz eines verpatzen Starts bei den 50 m Rücken, lies er sich nicht beirren und konnte über 50 m Freistil in 0:24,53 min. sowie 200 m Rücken in 2:18,59 min. zwei weitere Vereinsrekorde für sich verbuchen.
Antonia Pintzke ebenfalls von Jahrgang 2003 schlug über 100 m Freistil in einer Zeit von 1:00,93 min. an. Bei ihren 7 Einzelstarts war sie jeweils unter den Top 3 im Bezirk ihres Jahrgangs wiederzufinden. Über 50 m Freistil belegte sie in einer Zeit von 27,25 sec. den ersten Platz. Über 100 m Schmetterling war sie ebenfalls in 1:12,99 min. nicht zu schlagen. Ihre Schwester Emily startete auch gleich 7 x und konnte jeweils ihre persönlichen Bestzeiten unterbieten. Über 100 m Freistil schlug sie in 1:04,83 min. an.
Maya und Marius Lodewick starteten 7 bzw. sogar 9 x und freuten sich über ihre mit viel Einsatz erarbeiteten Podiumsplatzierungen. Auf den 50 m Rücken lies Marius seine Konkurrenz in einer Zeit von 35,97 sec. hinter sich. Für seine Cousine Ida Stiller war es der erste Einsatz auf der Bezirksebene, ein Novum gleich mit 6 Starts dabei zu sein. Bei den männlichen Nachwuchsschwimmern machte sich auch Finn Schlaghecken (wie Stiller ebenfalls von Jg. 2009) auf den Weg nach Essen. 4 Starts und 4 Bestzeiten und die Gewissheit, dass für Finn wie für Ida die Bezirksebene sicherlich nicht Endstation der noch jungen Schwimmerkarriere sein wird.
50 m Freistil in 26,31 sec. bedeutete für Laurent Schönau (Jg. 98) auch erneut persönliche Bestzeit. Seine Schwester Antonia (Jg. 07) machte es ihm nach, jedoch gleich 4 x. Für sie standen die 50 sowie 100 m Schmetterling, 100 m Rücken und 100 m Lagen auf dem Plan. Phil Jonas Westerhoff (7 Starts) und Marie Romeik (3 Starts) mischten bei ihren Starts das Teilnehmerfeld ebenfalls gut auf.
NRW-Qualifikation der Damenstaffel
Mit Marit Wocknitz (Jg. 05) wechselte vor gut einem Jahr eine Schwimmerin mit viel Talent von Hellas Emmerich zum RSC. Von Beginn an verstärkte sie gleich den Reeser Kader. Bei ihren 6 Einzelstarts zählte auch sie in Essen jeweils zu den Top Schwimmerinnen ihres Jahrgangs. Wocknitz war darüber hinaus bei 2 Damenstaffeln gesetzt. Hier erzielte der RSC über die 4 x 50 m Lagen (2:11,13 min.), als auch über die 4 x 50 m Freistil (1:56,48 min.) jeweils den 3. Platz. Damit nicht genug! Die erzielten Zeiten erlauben dem Reeser Erfolgsquartett auch bei den diesjährigen NRW-Meisterschaften zu starten. In der Zusammensetzung Antonia Pintzke, Emily Pintzke, Marit Wocknitz und Maya Lodewick hat der RSC wieder ein starkes Team. „Bleibt nur noch zu hoffen, dass auch Lisa Verhoeven sich bald Gesund im Training zurückmelden kann. Dann sind die Optionen in der Zukunft mal wieder optimal“, so Trainer Frank Lodewick am Ende der Veranstaltung.

Wettkampf mit einer Weltsportlerin zum Anfassen

Campus Aquae Schwim Cup 2019 in Pavia mit Reeser Schwimmerin
Die Pressekonferenz am Vorabend zum Campus Aquae Schwim Cup 2019 in Pavia, Italien ließ erahnen wer sich da den Fragen der Journalisten stellte. Federica Pellegrini Olympiasiegerin, Europa- und Weltmeisterin, mehrfache Europa- sowie 3-fache Weltsportlerin mit Weltrekorden über 200 m und 400 m Freistil.

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Marius Lodewick Schwimmer des Jahres 2019

Mit der Jahreshauptversammlung 2019 schloss der RSC endgültig sein 50-jähriges Jubiläumsjahr ab. Zahlreiche Mitglieder fanden den Weg ins Vereinsheim am Grüttweg, unweit des Hallenbades. Alice Tekamp war als Kassiererin des Vereins sichtlich zufrieden, so haben die zahlreichen Veranstaltungen mit dem Höhepunkt der großen Jubiläumsfeier im Jahr 2018 nicht dazu geführt, dass sich die Kassenlage erheblich verschlechtert hat. Auch war sie sehr damit zufrieden, dass sich die Anzahl der Mitglieder sogar auf nunmehr 460 erhöht hat. Nicht zuletzt waren auch die Triathleten des RSC an dem Mitgliederzuwachs beteiligt, für die stellvertretend Karl-Heinz Schulz die Aktivitäten des letzten Jahres schilderte. Lisa Verhoeven, die derzeit verletzungsbedingt am Schwimmbetrieb nicht teilnehmen kann und Christina Meyer übernahmen die Ehrungen der Nachwuchs-, Club- und Seniorenmeister. Wobei Lisa Verhoeven sogar den Pokal der Clubmeisterin zum 13ten Mal in Folge in Empfang nahm. Die jährliche Ehrung und die Laudatio des „Schwimmer des Jahres“ übernahmen Verhoeven und Meyer ebenfalls. Diesmal wählten die Trainer Marius Lodewick, der damit die Nachfolge von Fabian Monser antrat, der den Verein als Wettkampfschwimmer aufgrund seines Studiums in Richtung Aachen verlassen hat. Nicht locker lassen war die Devise des Abends. Gerade auch im Hinblick auf der Suche nach einem Pressewart und nach Kampfrichtern. Jeder Sportverein lebt nicht nur von den Sportlern allein. Der RSC benötigt rund 30 Trainer und Betreuer und ist darüber hinaus auf der Suche nach weiteren aktiven Mitgliedern, die bei selbst überschaubar persönlichem Einsatz den Sport der Schwimmer mittragen. Vor allem sind zur Unterstützung die Eltern gefragt. „Ohne Zeit- oder Wenderichter sind Wettkämpfe nicht möglich. Ein kleiner Lehrgang reicht, bei dem der Verein unterstützt“, so Schwimmwartin Christina Meyer am Ende der Veranstaltung.

Nando-Burchard Schwimmwettkampf in Essen Steele

Seit vielen Jahren ist der RSC Gast beim Nandoschwimmwettkampf des SV Essen Steele. Über 1.800 Starts an zwei Tagen mit mehr als 500 Schwimmern und der RSC mittendrin. Sehr deutlich fiel die Wachablösung mit neuen Schwimmern beim RSC aus, nachdem diesjährig gleich mehrere Abgänge zuverkraften sind. Erfreulicherweise knüpfen jedoch die jungen Schwimmer in ihren jeweiligen Jahrgängen gleich dort an wo die bisherigen Top-Schwimmer des RSC aufgehört haben. Mit gleich zahlreichen Erstplatzierungen konnte der Nachwuchs punkten. Ida Stiller, Marius Lodewick, Jessica Szoltysek, Michael Monser, Antonia Schönau, Phil Westerhoff, Nele Terhorst, Antonia und Emily Pintzke waren die Garanten für gute Zeiten. Auch in der Staffel über 4 x 50 m mixed Freistil Jg. 2005 und jünger konnte dem Reeser der erste Platz nicht streitig gemacht werden. In einer Zeit von 2:11,86 min. blieb die Uhr stehen. Dem beim Wettkampf vertretenen Trainerstab um Nina Stiller, Frank Lodewick und Andreas Schönau ist es damit gelungen die jungen Schwimmer gut auf die beiden Wettkampftage vorzubereiten. Finn Schlaghecken meldete sich ebenfalls nach mehrwöchiger Verletzungspause im Team zurück. Für ihn bedeuten die Wochen nach seiner Verletzung erst einmal wieder in Ruhe Fahrt aufzunehmen, um dort anzuknüpfen, wo er vor seiner Verletzung schon stand. Von daher war für ihn dieser Wettkampf erst einmal eine Standortbestimmung. Mit dem nötigen Ehrgeiz werden die nächsten Wochen zeigen,
dass er zu den Ausnahmetalenten des RSC gehört. Schon heute ist klar, dass er gemeinsam mit Phil Westerhof, Linus Schöttler und Marius Lodewick zukünftig die Schwimmer für die erste Herrenmannschaft stellen wird. Bei den Damen ist traditionell im Schwimmsport die Auswahl an guten Schwimmerinnen deutlich entspannter. Von daher erstaunt es nicht, dass speziell bei den Damen immer wieder gute Zeiten herausspringen. Hier herrscht eher die Qual der Wahl bei der Besetzung der Staffelwettbewerbe. Ein glücklicher Umstand, der nun schon seit vielen Jahren anhält. Besondere Momente erzeugte erneut Michael Monser. Gleich bei mehreren Wettbewerben belegte er Platz eins. Die Familieninterne Wachablösung mit seinem Bruder Fabian hat schon im Herbst 2018 sein Anfang genommen. In Essen konnte er diesen Umstand noch einmal unterstreichen. Bei den 100m Rücken im Jahrgang 2003 konnte er seine Bestzeit auf 1:03,20 min. steigern und ist damit nur noch wenige Zehntel vom Clubrekord entfernt. Zum Schluss des zweiten Wettkampftages resümierte Trainer Frank Lodewick trocken: „Ende gut alles gut! Am kommenden Wochenende können die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften kommen.“

Kreismeisterschaften in Geldern

Finn Schlaghecken, Ida Stiller (Jg. 2009), Antonia Schönau (Jg. 07), Marius Lodewick (Jg. 06), Jessica Szoltysek, Nele Terhorst, Phil Jonas Westerhoff (Jg. 05), Maya Lodewick (Jg. 04), Antonia Pintzke (Jg. 03), Emily Pintzke (Jg. 02) und Laurent Schönau (Jg. 1998) sind die diesjährigen Kreisjahrgangsmeister
des RSC. Neben dem Reeser SC starteten der CSV Kleve, Delphin Geldern als Ausrichter der Meisterschaft sowie TV Goch und Hellas Emmerich. Über 100 m Freistil (1:01,96 min.) und 100 m Lagen (1:13,44 min.) konnte sich Antonia Pintzke sogar den Titel der Kreismeisterin sichern. Spannende Rennen lieferte sie sich insbesondere mit ihrer Schwimmfreundin aus Geldern Lina Jonkmans, mit der sie aufgrund des geschlossenen Freibades in Rees extra Trainingseinheiten letzten Sommer in Kevelaer absolvierte. Neben Antonia stachen besonders Marius Lodewick mit 8 ersten Plätzen, Ida Stiller mit 5, Emily Pintzke mit 4 und Jessica Szoltysek mit 3 Erstplatzierungen hervor. Die Luft wird dünner für die Schwimmer des Reeser SC. Die Bedingungen sind insgesamt ungünstiger als noch vor der Schießung des Freibades. So wurde die über 47 Jahre vorhandene Trainingsmöglichkeit am Sonntag früh um 8 Uhr gestrichen. Heute teilt sich der Reeser SC mit der Öffentlichkeit das Bad. Ein geordnetes Training ist hier nicht mehr möglich. Darüber hinaus wurde dasHallenbad im Sommer 3 Wochen geschlossen. „Ohne Freibad fehlen die nötigen Schwimmeinheiten auf der Langbahn zur Vorbereitung auf die Schwimmsaison. Bereits heute sehen wir die Auswirkungen. Zwar haben wir noch viele Nachwuchsschwimmer. Die Kinder und Jugendlichen an den Wettkampfsport heranzuführen ist allerdings auch für uns schwieriger geworden“, so der 1. Vorsitzende der RSC Jürgen Pintzke. „Zuletzt wurde uns keine Möglichkeit eingeräumt in Zeiten, in denen das Hallenbad geschlossen ist, zusätzliche Trainingseinheiten anzubieten, sowie jetzt aktuell auch zu Ostern nicht. Auch diese Agreements funktionierten bis zur Schließung des Freibades sehr gut. Das ist äußerst bedauerlich und geht zukünftige weiter zu Lasten eines erfolgreichen Schwimmsports in Rees. Ein Schwimmverein benötigt Wasser zum Trainieren, um vor allem junge Schwimmer schnell in den Wettkampfsport zu integrieren. Erfreuen wir uns heute noch an den Erfolgen des RSC, so wird es morgen sicherlich stiller um den RSC werden“, warnt Pintzke vor den Konsequenzen. Am 29.03. findet um 19:30 Uhr die Jahreshauptversammlung des RSC am Grüttweg im Clubheim statt, wozu alle Mitglieder des Vereins eingeladen sind. Diskussionspunkte gibt es hier sicherlich zur Genüge.